Neues aus der Degupedia

Fragen und Antworten zum Thema Degu-Ernährung
davX
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Neues aus der Degupedia

Beitrag von davX » 5. Apr 2018, 17:50

Huhu,

ich bin mal so frei und berichte mal ein bisschen so, was sich in letzter Zeit in der Wiki getan hat.

Ich muss zugeben, dass Tierhaltungsthemen schon seit einiger Zeit nicht im Vordergrund stehen. Wenn es jedoch Bedarf und Inputs zu gewissen Themen gibt, wäre es kein Problem diese aufzugreifen. Mir fehlt bloss in letzter Zeit etwas die Kapazität selbst mich intensiver mit aktiver Recherche und Informationsbeschaffung zu beschäftigen und behandle solche Themen eher beiläufig.

Wer Interesse hat, ich hatte heute erst das Thema Trinkwasser etwas überarbeitet:
http://www.degupedia.de/wiki/index.php/Trinkwasser

Zu den Neuzugängen bei den behandelten Themen gehört die Permakultur und Themen rund um das Gärtnern, welche die Pflanzenbeiträge thematisch etwas erweitern und abrunden sollen. Das Thema ist für mich privat seit einiger Zeit sehr wichtig, was auch in der Wiki sich niederschlägt, und ich denke Tierhalter dürften davon auch profitieren, gerade wer Pflanzen auf Balkon oder im Garten selbst anbauen möchte.

Was nach wie vor im Fokus der Wiki steht, das sind die zahlreichen Pflanzenthemen. Zur Zeit bin ich gerade dabei die Artikel rund um Bäume und Sträucher auszubauen. Diese wurden lange Zeit eher etwas vernachlässigt. Seit Kurzem gibt es nun eine relativ umfangreiche Baumliste, die etwas auflistet, was in Europa so wächst:
http://www.degupedia.de/wiki/index.php/B%C3%A4ume
Wie man sieht ist hier noch vieles rot, da einige Themen noch fehlen und einige Artikel noch nicht korrekt verlinkt sind. Als ich heute mit der Liste anfing, war noch viel mehr rot.

In den vergangenen Jahren legte ich einen grossen Schwerpunkt auf südamerikanische und insbesondere auch chilenische Pflanzen, viele Pflanzen, die im Lebensraum der Chinchillas und Degus vorkommen haben einen eigenen Beitrag und ein guter Teil von ihnen hat auch umfangreiches Bildmaterial. Mit meiner diesjährigen Reise nach Neuseeland und Australien, werde ich geografische Themen zu diesen Ländern und deren Pflanzenwelt etwas ausbauen, auch wenn ich nicht beabsichtige, ihnen gleich viel Raum einzuräumen wie den südamerikanischen Pflanzen.
Wer sich für das Themengebiet Südamerika interessiert, der findet unter anderem auf der Seite zu meiner Chilereise einen Einstiegspunkt, welcher seit einiger Zeit nun auch anzeigt, wie weit ich die Fotos der Reise schon hochgeladen habe:
http://www.degupedia.de/wiki/index.php/Chilereise_2016

Die Haltungsthemen stehen bei mir immer noch auf der Liste, dass ich wahrscheinlich auch ihnen versuche wieder mehr Beachtung zu schenken. Ziemlich weit oben auf der Liste steht dabei die Chinchilla Post, die in ihren älteren Artikeln so manche Perle noch bereit hält. Ein bisschen mehr davon, so mein Plan, sollte auch in die Wiki fliessen. In Bezug auf Degus, bin ich dankbar für Hinweise auf interessante Diskussionen im Internet und in Foren.

Und wie immer bin ich für Vorschläge, Rückmeldungen und Ideen offen, was Themen und Beiträge der Wiki angeht.
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Re: Neues aus der Degupedia

Beitrag von China » 5. Apr 2018, 19:19

Ich lande bei meiner Suche nach geeigneten Futterpflanzen oft auf der Degupedia, die Diskussion über den japanischen Staudenknöterich fand ich sehr interessant. *nicken* Ich versuche gerade Kudzu auszusäen - im Kübel wohlgemerkt - und bin mal gespannt, ob meine Degus ihn fressbar finden.
LG
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Re: Neues aus der Degupedia

Beitrag von davX » 5. Apr 2018, 19:29

Oh, das ist auch eine interessante Pflanze. Falls es bei dir dann mal Resultate und Erfahrungen gibt, sie würden mich auf jeden Fall auch interessieren :) .

Mir ist schon aufgefallen, dass die chinesische/asiatische Küche viele interessante Pflanzen und Kräuter bietet. Ein kleines Bisschen habe ich schon in der Wiki, aber das wäre vermutlich ein weiteres Betätigungsfeld, sollte ich mal den ersten Teil zu Australien und Neuseeland eingepflegt haben. Anderenfalls werde ich wohl wie bisher vorgehen, dass ich was aufnehme, wenn ich selbst wieder was Neues ausprobiere oder Interessantes entdecke.
die Diskussion über den japanischen Staudenknöterich fand ich sehr interessant.
Weisst du noch den Link oder wo die Diskussion genau war? Soweit ich gesehen habe, ist die nicht in der Wiki verlinkt (oder ich bin blind).
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SaScha
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Re: Neues aus der Degupedia

Beitrag von SaScha » 6. Apr 2018, 02:55

davX hat geschrieben:
5. Apr 2018, 17:50
Wer Interesse hat, ich hatte heute erst das Thema Trinkwasser etwas überarbeitet:
http://www.degupedia.de/wiki/index.php/Trinkwasser
aus dem Degupedia-Artikel:
Saftfutter statt Wasser
Insbesondere in der Chinchillaliteratur gibt es eine Reihe von Diskussionen, ob man statt frischem Wasser besser Saftfutter (Gemüse, Obst) anbietet, damit die Tiere damit ihren Wasserbedarf decken können. Ein grosser Verfechter dieser Idee war insbesondere Edmund Bickel. Er argumentierte, dass Chinchillas in der Wildnis ihren Wasserbedarf über Wüstenpflanzen und den nächtlichen Tau deckten und dass ihnen Quellen und Bachläufe fremd seien, da diese in ihrem Lebensraum nicht vorkämen (Bickel 1970: 73). Michael Mettler (1995: 65-66) wiederum erwähnt, dass er seinen Chinchillas versuchsweise einmal nur Wasser, einmal Grünfutter und Wasser und einmal nur Grünfutter anbot und sich schliesslich für letzteres entschied.
Hallo David,
ich bin großer Degupedia-Fan :) - nicht zuletzt weil man gezielt auf die einzelnen Themen verlinken kann, um die eigenen Argumente abzustützen.
Aber der Abschnitt mit dem „Saftfutter statt Wasser“ in einer frei zugänglichen Website mit Nachschlagefunktion wie Degupedia hat mich bereits den ganzen Abend umgetrieben – und jetzt ich versuche gerade zu verstehen, was der Zweck diese Artikels ist.
Vielmehr, ob man das wirklich so stehen lassen kann,
ohne dass der obige Teil mit den (hoffentlich längst überwiegend vergessenen Ideen dieser 2 Herren) als Ratschlag aufgefasst wird, auf ein stets zur Verfügung stehendes Trinkwasserangebot zu verzichten.
Meiner Meinung nach nicht.

Und ich würde mich freuen, wenn er ergänzt würde durch eine – in meinen Augen moderne und tierfreundliche – Haltungsempfehlung, den Tieren (egal welcher Art) doch bitte beides täglich in guter Qualität reichlich zur Verfügung zu stellen:

Frischfutter von der Wiese UND vor allem frisches Trinkwasser.
(es sei denn es hat jemand tatsächlich ein Tier mit Faible für altes Wasser. Meine eigenen Degus stürzen sich ausnahmslos alle auf ihren Napf sobald ich dieses ausgetauscht habe und trinken genüsslich und lange. Ich kann das Spiel sogar mehrmals täglich wiederholen – mache ich aber nun auch wieder nicht. Denn die Näpfe stehen alle erhöht und sind nur sehr selten mal sichtbar verschmutzt. Und ich weiß von unzähligen anderen Deguhaltern aus den facebookgruppen, dass deren Tiere ebenso Frischwasserbegeistert sind. Ich habe nicht ein einziges Mal den Einwand gehört, dass die Tiere lieber altes Wasser tränken. Wohl aber dass die Halter fanden, Wasser wäre in Flaschen auch nach mehreren Tagen noch frisch …. Nun ja…. Man möge den Unterschied in einer ständig benutzten Nachfüllflasche oder Napf doch bitte selber mal probieren…).

Ja - warum denn nun stets ausreichend zur Verfügung stehendes Trinkwasser in ansprechender Qualität?

Wenn doch Degus – und anscheinend auch Chinchillas das weiß ich nicht - durchaus auch in trockeneren Gegenden überleben können. Und dies anscheinend auch in der ausgelieferten Situation in der Gefangenschaft auch ohne Tau und nur mit Frischfutter schaffen (Degus jetzt im Übermaß Saftfutter wie Tomate, Paprika oder Gurke anzubieten halte ich wegen des Zuckergehalts bzw der Neigung zu weichem Kot von vielen bei zu viel Gurke für nicht gesund/praktikabel. Ist da jemand anderer Meinung? Und es ist wie bei nur-Grünfutter ebenfalls kein schönes Haltungskonzept wenn man ihnen dabei den Zugang zum Trinkwasser verweigert. Ein Grund siehe oben: die Begeisterung für frisches Wasser).
Aber vor allem deshalb,
weil nicht alles, was ein Lebewesen aushalten KANN auch gesund und angenehm für dieses Tier oder diesen Mensch ist.

Selbst wenn ein Tier draußen mit weniger Wasser überleben kann, bestehen Säugetiere+Mensch im Schnitt zu ca 80% aus Wasser.
Bedingt durch die Umgebungstemperaturen, der Luftfeuchtigkeit, ihrem eigenen körperlichen Zustand und dem Wassergehalt des Futters verlieren Degus Wasser, welches wieder zugeführt werden muss. Den Verlust von Körperflüssigkeit gleichen sie es auf verschiedene Weise wieder aus, indem sie neben dem Trinken von Wasser:
1.) An wärmeren Tagen Zuflucht in ihren Höhlen suchen [die in Gefangenschaft in der Form nicht zur Verfügung stehen]

2.) Frische Pflanzen fressen, die Wasser enthalten [wobei das Trockenfutter immer noch DIE übliche Füttterungsweise darstellt, die damit zunächst mal mit extrem viel Frischfutter ausgeglichen werden müsste. Und viele Tiere auch nur daran gewöhnt sind und nicht oder zu wenig Frischfutter anstatt fressen werden. Auch verlieren Grünpflanzen recht schnell Flüssigkeit wenn sie angeboten da liegen.]

3.) Ihren Harn konzentrieren um den Wasserverlust möglichst gering zu halten [was aber auf Dauer nicht gesund ist – wenn die Nieren nicht bald auch wieder gut durchspült werden, steigt die Gefahr für Nierensteine/Nierenerkrankungen an].

Soweit mir bekannt ist, ergeben sich aus einer Verknappung der zugeführten Flüssigkeitsmenge oder bei einer 100%igen Substitution von Wasser durch ein stets verfügbares Frischfutterangebot keinerlei gesundheitliche Vorteile.
Während hingegen die gesundheitlichen Probleme bei zu wenig Flüssigkeit im Körper bei allen Säugetieren gleich sind:
Nierenprobleme, Herz-Kreislauf-Probleme, Konzentrationsschwäche/allgemeines Unwohlsein, erhöhte Infektanfälligkeit und Entzündungsgefahr.

Dass ein Tier in der Wildnis allein von Tau und frischem Gemüse oder Pflanzengrün überleben kann, heißt nicht, dass es ihm damit wohlergeht und dass ihm das gut tut. Oder dass es damit besonders alt wird (wird es in der Natur ja eher wohl nicht).

Im Gegenteil. Zudem haben unsere seit Generationen in Gefangenschaft lebenden Degus mit ihren wildlebenden Verwandten nicht mehr so viel gemeinsam.
Denn während in der Wildnis in wasserknappen Gegenden bevorzugtnIndividuen gut überleben, und sich fortpflanzen werden, die damit besonders gut zurechtkommen, ist das in Gefangenschaft normalerweise kein Selektions-/Zuchtkriterium.
Hier überleben und vermehren sich also auch Tiere, die auch ein erhöhtes Bedürfnis nac Wasser haben. Von daher ist der Blick auf die ursprüngliche Lebens- und Ernährungsweise durchaus immer wichtig. Aber nicht immer kann man hiervon optimale Haltungsbedingungen für unsere Haustiere ableiten. Von denen wir uns ja wünschen, dass sie älter werden als 2 Jahre. Und das mitmöglichst gesunden Nieren/Zähnen/Augen/Infektabwehrsystem etc.

Ein Streichen des Abschnitts oder noch besser einen sehr deutlichen Zusatzhinweis fände ich deshalb wichtig, um Nachahmer zu vermeiden.
Herzliche Grüße
Sabine
Mit Karlchen & Lucky & Schecki & Flöckchen sowie Jimmy & Jonny .... und unserem kleinen "Püppchen" dem Mäxchen

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Re: Neues aus der Degupedia

Beitrag von SaScha » 6. Apr 2018, 12:58

Nachtrag:

Es tut mir leid wenn ich das nicht freundlicher sagen kann (und bitte nicht persönlich nehmen), aber Tatsache ist:
mir scheint - nach den gestrigen Überlegungen - auch schon nach einem Blick auf die Amazonkommentare von dem Chinchilla- und Degubuch sehr fraglich, ob Michael Mettler heutzutage überhaupt noch als Referenz dienen sollte.
Oder ob man nicht besser ausdrücklich vor dem Kauf der Bücher als Infoquelle warnt! Nicht wg Napf- /Flaschediskussionen (dafür gibt es ja auch heute noch gute Argumente in beiden "Lagern" ,
sondern wegen zT nicht aktueller Fütterungs- Empfehlungen, kleiner Käfige, Einzelhaltungs- und eben auch dieser Trinkwasserentzugsempfehlung. Ich will gar nicht wissen, wieviele Halter diesen Ratschlägen gefolgt sind (WENN das nicht alles längst überarbeitet wurde - aber es liest sich nicht so? ).
Auch in einem reinen Degubuch scheint er Laufräder mit Schereneffekt, zu kleine Käfige, obst- und Pelletfütterung und Plastik im Käfig zu empfehlen wenn man den Bewertungen trauen darf. Natürlich müsste man sich noch einmal in den Büchern selber rückversichern, ob das so da steht.... Doch da sie fast 20 Jahre alt sind scheint mir das aufgrund des damaligen Kenntnisstands sehr wahrscheinlich.

Viele Grüße
Sabine

Link: https://www.amazon.de/gp/aw/d/380681130 ... op?ie=UTF8
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davX
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Re: Neues aus der Degupedia

Beitrag von davX » 6. Apr 2018, 16:53

Ich habe die betreffende Passage geändert. Ich hatte zwar gestern schon eine Weile noch darüber nachgedacht, aber irgendwie fand ich nicht die richtigen Worte und brauchte wohl auch ein bisschen Abstand erst mal zum Text... Danke für den Hinweis!
SaScha hat geschrieben:
6. Apr 2018, 12:58
Nachtrag:

Es tut mir leid wenn ich das nicht freundlicher sagen kann (und bitte nicht persönlich nehmen), aber Tatsache ist:
mir scheint - nach den gestrigen Überlegungen - auch schon nach einem Blick auf die Amazonkommentare von dem Chinchilla- und Degubuch sehr fraglich, ob Michael Mettler heutzutage überhaupt noch als Referenz dienen sollte.
Oder ob man nicht besser ausdrücklich vor dem Kauf der Bücher als Infoquelle warnt! Nicht wg Napf- /Flaschediskussionen (dafür gibt es ja auch heute noch gute Argumente in beiden "Lagern" ,
sondern wegen zT nicht aktueller Fütterungs- Empfehlungen, kleiner Käfige, Einzelhaltungs- und eben auch dieser Trinkwasserentzugsempfehlung. Ich will gar nicht wissen, wieviele Halter diesen Ratschlägen gefolgt sind (WENN das nicht alles längst überarbeitet wurde - aber es liest sich nicht so? ).
Auch in einem reinen Degubuch scheint er Laufräder mit Schereneffekt, zu kleine Käfige, obst- und Pelletfütterung und Plastik im Käfig zu empfehlen wenn man den Bewertungen trauen darf. Natürlich müsste man sich noch einmal in den Büchern selber rückversichern, ob das so da steht.... Doch da sie fast 20 Jahre alt sind scheint mir das aufgrund des damaligen Kenntnisstands sehr wahrscheinlich.

Viele Grüße
Sabine

Link: https://www.amazon.de/gp/aw/d/380681130 ... op?ie=UTF8
Gerade was die Bewertungen von Mettlers Buch angeht, sollte man jedoch vorsichtig sein, denn das was ich da lese an Bewertungen ist haarsträubend:
Allein der Blick ins Kapitel Ernährung lässt jedem Chinchilla-Besitzer die Haare zu Berge stehen. Gehaltvolles Futter und fette Nusssorten sind bei Herrn Mettler normal. Ebenso findet man den Rat Trinkwasser durch frisches Obst und Gemüse zu ersetzen. Beide Ratschläge führen bei Chinchillas über kurz oder lang zu lebensbedrohlichen Verdauunsstörungen.

Ebenso unverständlich ist die Empfehlung eines Wassernapfes im Käfig, statt einer Nippeltränke. Gerade bei einer hohen Anzahl von Tieren ist das offene Wasser eine Quelle für Keimbildung und ist schon alleine aus hygienischen Gründen nicht tragbar. Bedenkt man weiterhin, dass das Fell der Chinchillas bei Feuchtigkeit verklebt und den Tieren keinen ausreichenden Schutz vor Kälte mehr bieten kann, wird auch dieser Tipp zum Gesundheitsrisiko.
Erstens ist es genau diese Art von Fütterung, die hier kritisiert wurde (wenn auch im Detail es durchaus Unterschiede gab, aber hier spricht ja offensichtlich ein PHW-Jünger, der seine Haare verliert, wenn er ein Chin sieht Frischfutter und Nüsse essen), die wir im Chinchillaboard über Jahre empfahlen und die Leute fuhren gut damit, Nüsse bzw. auch Sämereien spielten eine wichtige Rolle und eben auch frisches Obst und Gemüse und je nach dem eben auch frische Kräuter, Wiese etc. Natürlich gab es daneben auch Wasser, je nach dem in der Flasche aber eben gerne auch im Napf. Und auch da ist die Argumentation an den Haaren herbei gezogen, dass man hier mit der Keimbildung argumentiert, bzw. will da offenbar jemand damit ausdrücken, dass er von dem Thema keine Ahnung hat, aber trotzdem sich dazu äussern will. Dass man dann noch mit Fell argumentiert, das von der Feuchtigkeit verkleben soll - wohlgemerkt bei einem Trinknapf - da merkt man letztlich, dass betreffende Person noch nie mit Wassernäpfen zu tun hatte, denn sonst wüsste sie, dass das kein Ding ist.

Kommt dann noch dazu, dass das die neueste Bewertung des Buches ist, und die zweitneueste ebenso unfachlich über das Thema Wassernäpfe lamentiert. Und von der Argumentation was die Ernährung angeht, scheint auch hier ein Hardcore-PHW-Jünger am Argumentieren zu sein, denn anders lässt sich eine solch irrsinnige Äusserung wie folgende nicht erklären:
Chinchillas sind von ihrer Heimat her, an die sie organisch perfekt angepasst zu uns kamen, kaum an die Aufnahme nennenswerter Mengen Saftfutters gewöhnt. Es eignen sich überhaupt nur Karotten und Äpfel als Saftfutter und von diesen sollten nur verschwindend geringe Mengen, gemessen an der Gesamtfutterration, verfüttert werden.
Am besten trifft es da noch die älteste Kritik, welche insbesondere auch auf die kleinen Käfiggrössen eingeht, die jedoch in den 90er Jahre leider in so ziemlich allen Tierratgebern normal waren und die Empfehlung des Buches von Sabine Cremer war damals vermutlich auch eine grosse Verbesserung, auch wenn im Nachhinein vielleicht auch nicht alles so toll sich liest (ich kenne das Buch jedoch nicht im Detail, aber hab am Rande auch das eine oder andere mitbekommen).
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Re: Neues aus der Degupedia

Beitrag von davX » 6. Apr 2018, 17:27

Dass ein Tier in der Wildnis allein von Tau und frischem Gemüse oder Pflanzengrün überleben kann, heißt nicht, dass es ihm damit wohlergeht und dass ihm das gut tut. Oder dass es damit besonders alt wird (wird es in der Natur ja eher wohl nicht).
Nein nicht frisches Gemüse, sondern Sukkulenten eher. Wir wissen ja, dass im Lebensraum der Langschwanzchinchillas Puyas und verschiedene Kakteenarten u.a. der Gattung Echinopsis wachsen. Wie hoch der Flüssigkeitsgehalt der Puyas ist, weiss ich leider nicht. Ich habe zwar welche aufgezogen, aber die hatte ich dann weggegeben und was ich behielt, ging leider ein. Die Kakteen dürften aber eine gute Flüssigkeitsquelle sein.

(Degus brauchen übrigens mehr Wasser als Chinchillas und kommen auch in feuchteren Gebieten vor als Chinchillas, obwohl es auch deutliche Überschneidungen gibt im Verbreitungsgebiet beider Arten)
Im Gegenteil. Zudem haben unsere seit Generationen in Gefangenschaft lebenden Degus mit ihren wildlebenden Verwandten nicht mehr so viel gemeinsam.
Denn während in der Wildnis in wasserknappen Gegenden bevorzugtnIndividuen gut überleben, und sich fortpflanzen werden, die damit besonders gut zurechtkommen, ist das in Gefangenschaft normalerweise kein Selektions-/Zuchtkriterium.
Hier überleben und vermehren sich also auch Tiere, die auch ein erhöhtes Bedürfnis nac Wasser haben. Von daher ist der Blick auf die ursprüngliche Lebens- und Ernährungsweise durchaus immer wichtig. Aber nicht immer kann man hiervon optimale Haltungsbedingungen für unsere Haustiere ableiten. Von denen wir uns ja wünschen, dass sie älter werden als 2 Jahre. Und das mitmöglichst gesunden Nieren/Zähnen/Augen/Infektabwehrsystem etc.
Das halte ich für wenig wahrscheinlich. Wenn selbst Goldhamster, die seit etwa 80 Jahren und sehr vielen Generationen in Menschenobhut gezüchtet wurden, noch nahezu identisch sind zu den Wildtieren, wie sollten sich da dann Degus innerhalb eines Bruchteils an Zeit und mit zusätzlicher Blutauffrischung mit neuen Wildtieren so schnell umwandeln? Auch wenn wir die Chinchillas nehmen würden, um die es ursprünglich ja mal ging, die gibt es auch nicht viel länger in Menschenobhut als die Goldhamster.
Und was das Überleben angeht, so sind doch der hohe Feinddruck und unwirtliche Klimabedingungen die Haupttodesursachen und ich denke nicht, dass da die Wasseraufnahme eine grosse Rolle spielt, wenn es nicht gerade sehr trocken wird und die Tiere gar keine Rückzugsmöglichkeiten mehr finden. Anderenfalls müssten die Tiere nach El Niño Jahre deutlich älter werden.
Aber ich belasse es mal mit diesen Anmerkungen meinerseits zum Thema Wasser, weil es wirklich gute Gründe gibt, dass man ihnen das Wasser einfach anbietet, denn die Fütterung von genügend Grünzeug ist auch mit Pflichtbewusstsein verbunden und wenn ich so denke, wie gewisse Leute das handhaben, ist es wohl besser, sie bieten wenigstens Wasser an, statt dass die Tiere dann eine halbe Woche auf dem Trockenen sitzen, weil gerade der Weg zu Aldi zu umständlich war, weil es regnete oder kalt war und dazu noch der Salat im Kühlschrank alle war...

Was das Thema Schereneffekt bei Laufrädern angeht, muss ich jedoch sagen, dass das Thema gar nicht vorkommt in Mettlers Buch, nicht mal auf einem Bild ist eines zu sehen. Und kurioserweise steht in dem Ratgeber deutsch und deutlich ganz entgegen der Kommentare bei Amazon:

"Bieten Sie Ihren Chinchillas oder Degus Wasser nicht in einem Napf, sondern in einer Kleintiertränke an" (S. 66)

Und man sieht gross das Foto einer Trinkflasche, die an das Gitter (vermutlich eines Chinchillakäfigs) befestigt ist. Es kann sein, dass sich das vielleicht geändert hat in der Version von 1999, da ich diese nicht zur Hand habe, kann ich es nicht beurteilen.
Das Thema Ernährung ist bei den Degus tatsächlich alles andere als empfehlenswert, vieles was man damals noch nicht besser wusste. Bei den Chinchillas ist es deutlich besser, da er viel frisches Zeug, Grünzeug und auch getrocknete Pflanzen empfiehlt, während in den späteren Chinchillabüchern dann mehrheitlich eine fragwürdige Pellet, Heu, Wasser Kost dominierte, bei der man ein kleines Stückchen Apfel oder 2-3 Blättchen Löwenzahn nur alle Jubeljahre verfüttern dürfe, da die Chinchillas ach so empfindlich reagieren würden auf Frischfuter. Da hatten die Halter der Pionierjahre in den 1960er Jahre noch deutlich eine pragmatischere Haltung und selbst in den 1990er Jahren noch gab es gute Beiträge in der Chinchilla Post über Frischfutter für Chinchillas, auch wenn da schon deutlich vorsichtiger geschrieben wurde...
Alles Neu macht der Januar...

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Re: Neues aus der Degupedia

Beitrag von SaScha » 7. Apr 2018, 16:49

davX hat geschrieben:
6. Apr 2018, 16:53
Ich habe die betreffende Passage geändert. Ich hatte zwar gestern schon eine Weile noch darüber nachgedacht, aber irgendwie fand ich nicht die richtigen Worte und brauchte wohl auch ein bisschen Abstand erst mal zum Text... Danke für den Hinweis!
Danke David 🙂 So ist es - alleine vom Aufbau und dadurch Gewicht des Verweises auf eine Haltung ohne Trinkwasserangebot - wirklich schon ganz anders für jemand der sich ganz neu über Degu- oder Chinchillahaltung informiert (bzw viele denken, es ist eine reine Degu-Infoseite ob des Namens ....).

Noch besser fände ich offen gestanden, eine klare Stellungnahme bei dem Saftfutterabschnitt, dass jedes Tier jederzeit Trinkwasser zur Verfügung haben sollte. (Begründung siehe mein Beitrag/Post zuvor)

Ich weiß nicht wie andere das hier sehen?
Sonst holen sich doch noch einige ihren Persilschein für eine solche Tierhaltung aus dem Abschnitt.

LG Sabine
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Re: Neues aus der Degupedia

Beitrag von China » 7. Apr 2018, 16:50

Hier war die Diskussion über den Staudenknöterich http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=1845
LG
Martina

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Re: Neues aus der Degupedia

Beitrag von SaScha » 7. Apr 2018, 17:36

davX hat geschrieben:
6. Apr 2018, 17:27
Im Gegenteil. Zudem haben unsere seit Generationen in Gefangenschaft lebenden Degus mit ihren wildlebenden Verwandten nicht mehr so viel gemeinsam.
Denn während in der Wildnis in wasserknappen Gegenden bevorzugt Individuen gut überleben, und sich fortpflanzen werden, die damit besonders gut zurechtkommen, ist das in Gefangenschaft normalerweise kein Selektions-/Zuchtkriterium.
Hier überleben und vermehren sich also auch Tiere, die auch ein erhöhtes Bedürfnis nac Wasser haben. Von daher ist der Blick auf die ursprüngliche Lebens- und Ernährungsweise durchaus immer wichtig. Aber nicht immer kann man hiervon optimale Haltungsbedingungen für unsere Haustiere ableiten. Von denen wir uns ja wünschen, dass sie älter werden als 2 Jahre. Und das mitmöglichst gesunden Nieren/Zähnen/Augen/Infektabwehrsystem etc.
Das halte ich für wenig wahrscheinlich. Wenn selbst Goldhamster, die seit etwa 80 Jahren und sehr vielen Generationen in Menschenobhut gezüchtet wurden, noch nahezu identisch sind zu den Wildtieren, wie sollten sich da dann Degus innerhalb eines Bruchteils an Zeit und mit zusätzlicher Blutauffrischung mit neuen Wildtieren so schnell umwandeln? Auch wenn wir die Chinchillas nehmen würden, um die es ursprünglich ja mal ging, die gibt es auch nicht viel länger in Menschenobhut als die Goldhamster.
Und was das Überleben angeht, so sind doch der hohe Feinddruck und unwirtliche Klimabedingungen die Haupttodesursachen und ich denke nicht, dass da die Wasseraufnahme eine grosse Rolle spielt, wenn es nicht gerade sehr trocken wird und die Tiere gar keine Rückzugsmöglichkeiten mehr finden. Anderenfalls müssten die Tiere nach El Niño Jahre deutlich älter werden.
Hi David,
Du weißt aber doch sehr gut, wie sehr viele Degus heute aussehen? Sie sind grau, beige, weiß ("starkgescheckt"), schwarz....
Sie sind in großen Teilen schon längst nicht mehr "nahezu identisch" mit den Wildtieren in Chile (auch wenn das durch die Bilderregelungg hier im Forum nicht so deutlich wird - aber woanders sieht die Deguwelt längst anders aus).

Was mit Goldhamstern ist kann/mag ich Dir nicht sagen und auf die Schnelle recherchieren (ebensowenig wie mit dem Chinchillafutter in dem Buchkommentaren - da habe ich mich ja gezielt auf einzelne Punkte beschrönkt die für mich auch kritikwürdig wären - denn von dem was ich gehröt habe, hatten auch die Kritiker keine gute Ernährungsinfo, wie Du ja ausgeführt hast ... auch bei Erdnüssen und Aflatoxinen könnte mannoch etwas anmerken) - doch wenn ich die bunten und oft langhaarigen Wesen in den Zoohandlungen sehe würde ich keine Wette setzen, dass die jetzt draußen (mit langsamer Umgewöhnung) noch überleben könnten?

Und von der Körperform her scheint sich auch viel getan zu haben (wobei es da wohl von Anfang an schon verschiedene zarte/festere, kurz/langohrige Gruppen in Gefangenschaft gab - ist das richtig .... kannst Du mir sagen wo die herkamen? Aus unterschiedlichen Gegenden? Sorry ... jetzt hüpfe ich ein wenig .... wir könnten das auch als ganz neues Thema machen, wenn Du dazu mehr weißt - das wäre sicher für viele spannend, die uns hier unten längst verloren haben :mrgreen: Was denkst Du? Soll ich nochmal fragen :) Oder eher nicht? :-/ )...

zurück zur Körperform und dazu eine kleine aktuelle Anekdote (als Chilekenner und jahrzehntelanger Degukenner sicher zum Lächeln - aber irgendwo dann auch schon wieder nicht...):

Ich habe vor 3 Wochen einen einsamen kleinen grauen Kerl von Ebay Kleinanzeigen aufgenomen, den ich seit Monaten dort immer wieder gesucht habe .... und der nun schon viel zu lange dort wartete.
Und als der abends endlich hier zuhause am Trenngitter saß und wir uns gegenseitig großäugig musterten, habe ich nach kurzem Grübeln kurzerhand Martina etwas verunsichert ein Bild von ihm geschickt:
ob es recht unbekannte nahe, zierliche Verwandte von Degus gäbe und ob ich möglichkerweise hier ein solches Exemplar erwischt haben könnte. Denn er sah SO dermaßen anders aus als die anderen 6.... die nun auch schon ein recht heterogener Haufen sind.
Wie ein filigranes Püppchen - dazu kam dass er verängstgt war und konsequent nur auf allen 4 Beinen saß (die typische Haltung und Bwegung hätte mir das Fragezeichn schon ausgetrieben). Auch sehr hübsch - aber er wirkte wieselartig.
Nun.... mit einem kleinen Lachen zwischen den Zeilen kam die Nachricht zurück, dass es sich hier ganz bestimmt um einen Degu handele. :) *rot werd* Erleichterung - besser so als grübeln.

Aber bevor sich hier jetzt alle an den Kopf fassen ("dass die jetzt nicht mal einen Degu erkennt"):
später am gleichen Abend stellte ein Freund von mir - seines Zeichens sehr tier- und naturbewanderter Forstwirt, der meine Jungs auch schon einige Male in den Ferien versorgt hat und deshalb durchaus mit Degus vertraut ist, unabhängig davon exakt die gleiche Frage:
ob das nicht vielleicht eine andere Art sei....
Inzwischen ist das kleine Mäxchen etwas hier angekommen und viel munterer und ich muss natürlich auch grinsen über meine Sorge, hier bald noch mehr Käfige - jetzt noch mit anderen Trugratten stehen zu haben.

Aber diese kleine Anekdote zeigt auch, WIE stark sich Degus allein äußerlich in vielen Fällen verändert haben (und ich sehe auf facebook durchaus das eine oder andere bunte Degubild - aber so direkt neben den anderen hier....). Bei vielen wurde schon da ganz bestimmt schon sehr lange kein Wildtier mehr reingekreuzt - sondern das was der jeweiligen Merkmalsausprägung/Mutation eben ähnlich und für die Lenker der Verpaarung wünschenswert war.

Um jetzt zurück zum Punkt zu kommen: Du hälst es wirklich für plausibel, dass Degus ihr äußeres Erscheinungsbild in dieser kurzen Zeit der Heimtierhaltung so stark ändern konnten mit all diesen Farben. Aber gleichzeitig sollen alle anderen Eigenschaften wie besondere Anpassungsfähigkeiten an bestimmte klimatische Bedingungen , verschiedene Verhaltens- und Instinktausprägungen usw unverändert erhalten geblieben sein? ("nahezu identisch zu den Wildtieren"?)

Ich zweifle das stark an - deshalb meine Aussage im Zitat.
Es sei denn Du meintest, dass man überhaupt auch in Gefangenschaft heute schon noch Tiere findet, die so unverändert ausgestattet sind, dass sie gut auswilderbar wären. Ja: das glaube ich natürlich auch.
Ist aber dann unschön für die anderen, wenn man hier versucht der Wildnis angepasste Verknappungen vorzunehmen (ohne dass es Hinweise gibt dass es der Gesunheit förderlich ist) - wenn die nicht mehr passen.
Was beim Degu wie Du sagst sowieso kein guter Einfall wäre ...nun wenn ich mir Bilder von Chins in der Wildnis anschaue... die Heimtiere hier sehen aber auch schon deutlich entfernt von dieser Wildform aus.... irgendwie aufgedunsen im Vergleich .... aber das auch wieder Sidestep und fremdes Terrain ich bleibe mit meinen Fragen und Überlegungen bei den Degus.

Sonnige Grüße
Sabine

Und jetzt suchte ich gerade etwas von Deiner Seite was ich früher mal gelesen hatte .... nämlich zur Agilität sandfarbener Degus (ich weiß nicht wo oder von wann das war: als diese wohl noch neuer waren?).
Jedenfall: das habe ich nicht wieder gefunden, aber dieses.
Die Zeiten sind vorbei, als der Degu als seltenes und unbekanntes Haustier galt und Erbkrankeiten bei Degus eine Seltenheit waren. Unterdessen sind viele Degus krankheitsanfälliger, da durch willkürliche Vermehrung und unvorteilhafte Selektion die Veranlagung zu Erbkrankheiten und die Förderung von unsozialen und aggressiven Tieren gestiegen ist
... noch nahezu identisch mit den Wildtieren? (Quelle: http://degu.re4.ch/ratgeber/fortpflanzung_zucht.html)
Mit Karlchen & Lucky & Schecki & Flöckchen sowie Jimmy & Jonny .... und unserem kleinen "Püppchen" dem Mäxchen

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