Maßnahmen bei Diabetesproblemen (Richtung Überzuckerung)

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SaScha
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Re: Maßnahmen bei Diabetesproblemen (Richtung Überzuckerung)

Beitrag von SaScha » 21. Dez 2017, 00:37

Hallo Monika,
vielen Dank für die liebe Nachfrage *knuddel* .... ich war mir sicher, der Degugeheimdienst wüsste das längst, denn ich hatte am Mi den 15. dan sehr glücklich in 2 Gruppen berichtet! Und der Aufwärtstrend hält zum Glück weiter an. *yahoo*

Gerne würde ich Dir auch ein Bildchen von dem gebeutelten (etwas klein gewordenen!) Kämpfer reinstellen - aber es klappt nicht.
Kopiere hier der Einfachheit halber den Text von letzter Woche kurz rein, denn mir fallen schon die Augen zu:

"Für alle die so lieb geschrieben, mitgefühlt und mit verschiedensten Ideen und Berichten beraten haben (danke!): Jonny ist seit gestern deutlich über den Berg 😍! Nachdem er Mo u Di (Tag 8 u 9 nach der VG wo er körperlich wie seelisch in ein völliges Loch stürzte) so schlagartig abbaute dass er kaum mehr die flache Rampe hochkam🙁. ... Ging es ab Di Abend auf einmal wieder aufwärts - er wollte wieder und nahm (unendlich langsam u zittrig ) auf einmal dankbar alles an Brei und Frifu und bald wieder ganze Leckerli an! Gestern erstmal etwas Laufrad, versucht seinen Kumpel zu piesacken und großes Interesse an allem! ☺ Was es war oder was den Ausschlag gab? Ich kann nur raten. Vermutlich wirklich auch sehr die Seele daran beteiligt - mir haben viele geschrieben, die von einer Selbstaufgabe durch Rangverlust nach einer VG berichteten. Vielleicht aber auch beides - Seele und Stoffwechsel waren einfach nicht mehr im Gleichgewicht. Ich habe durch das alles noch ein wenig mehr gelernt, WIE hochkomplex unsere Kleinen sind! Weit weit entfernt von bunten Stofftierchen mit Knopfaugen, die man lustig zusammenstellt... sondern SEHR tiefe Seelchen, die unheimlich viel Fingerspitzengefühl erfordern. Und die man dadurch nochmal ganz anders lieben und wahrnehmen kann❤."

Vom Gewicht her ist er noch nicht wieder der alte (und er guckt auch oft müder.... während Jimmy jetzt munter 20g zugelegt hat. Kriegen wir aber beides ganz in Ruhe wieder hin denke ich :-) ) - ist aber sehr eifrig wieder mit den von Dir beschriebenen Deguhighlights beschäftigt, vor allem die beiden beim Kuscheln zu beobachten ist wunderschön. Sind sehr sehr ausgiebig damit beschäftig, sind sehr vorsichtig und in feinem Wechselspiel zärtlich miteinander und scheinen die Nähe des anderen ausgesprochen zu genießen.
In der Ausprägung ist das für die beiden für mich neu .... sie sind schon einen recht weiten Weg seit ihrer Ankunft miteinander zum Guten gegangen und ich habe mich bei vielen Sachen einfach darauf eingestellt dass es eben bleiben wird .... so bin ich jetzt mal wieder mehr als erfreut und weiter sehr gespannt ob mit der Zeit tatsächlich alle Anspannung und Marotten verschwinden werden (die ersten 2 Wochen haben sie zB dem anderen Fellstückchen abgerissen beim Kuscheln und gekaut, während der andere nur kurz aufquiekte - und beide Rücken waren voller kleiner Löchlein.... war ganz schnell von alleine verschwunden :-)) . Derzeit sieht es wirklich so aus. Ganz ohne spezielle Anwendungen /Behandlung... nur durch die Zeit und dem was sie eben so erleben/bewältigen über die Zeit.
Da geht mir also gerade doppelt das Herz auf und wenn es für sie besser ist zu zweit (zumindest für Jonny - Jimmy scheint echte "Sehnsucht" nach dem Leben auf der anderen Seite zu haben .... ) dann geht es jetzt also an die Planung, wie sie auch noch etwas mehr Platz als jetzt bekommen. Und einen Platz ganz oben im Gehege wo auch UV-Lampe und Weitsicht (ob gefühlt oder tatsähclich sehend) möglich sind!
Habe letzte Woche schon gehirnt .... wird aber wg Lierferstopp von nagerhütten noch etwas dauern...

Durch Eure Berichte kann ich natürlich viel leichter meinen Frieden damit machen, ohne dauernd zu grübeln ob ich ihnen damit nicht etwas versage, was zum Greifen nahe ist .... ist es für ihn wohl nicht. und nochmal werde ich das erstmal nicht weiter in Erwägung ziehen. Das war zu knapp letzte Woche. Ich war mir sicher, das er den Do oder Freitag nicht erleben wird.

Danke für den Tipp mit den Arnika. Das scheint in der Homöopathie ja für alles anwendbar zu sein - von Wunde bis Seele wie ich vorhin gesehen habe (kannte es nur für Verletzungen bei Kindern wo es bei den Kleinen mit der entsprechenden Zuwendung eine Sofortwirkung zeigt, lach ... sehr geheimnisvoll). Werde es im Hinterkopf behalten. Wobei ich in der Situation letzte Woche eher ungern mit Zuckerkugeln dran wollte, nicht dass genau das dann das Fass zum Überlaufen gebracht hätte? (Die Urinstreifen konnte ich erst einsetzen als er wieder munter war ... davor hat er nicht mehr viel gepinkelt (alles war knapp) und zu lange wollte ich ihn nicht erschöpfen Und da waren Glucose und Ketone normal.... aber die Alternative zu Kügelchen ist wohl Alkohol. Bei dem Degu Deiner Freundin würde ich noch vermuten, dass vermutlich genau auch der Zucker der Kügelchen ein wenig das Leben gerettet hat wenn er sonst tatsächlich nur Wasser bekommen hat?

Liebe Grüße
Sabine

SaScha
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Re: Maßnahmen bei Diabetesproblemen (Richtung Überzuckerung)

Beitrag von SaScha » 21. Dez 2017, 07:58

Tatata... Jetzt hat auch die Sabine rausgekriegt wie hier ein Bild reinkommt :lol:
Hier guck mal liebe Monika.... Das vordere ist Jonnylein. Aufgenommen letzten Mittwoch .... Da ist schon wieder Leben im Blick :-) und der Wille vorne mit dabei zu sein (nur hatte ich seiner Geschicklichkeit hier noch nicht getraut dass er nicht rauskugelt.... Immerhin konnte er 2 Tage vorher keine 4 cm Stufen mehr überwinden).

Und der obige Text ist eigentlich mindestens so sehr für Dich und andre hier gedacht gewesen, die mir so lieb zu Seite standet mit Rat und geteilten Erfahrungen ... (Ist aber wohl nur zT angekommen :-( , sorry)!!! *heart*
*heart* *heart*
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Re: Maßnahmen bei Diabetesproblemen (Richtung Überzuckerung)

Beitrag von Andryna » 21. Dez 2017, 08:01

Ich als stiller Mitleser freue mich, dass es mit Jonny weiter bergauf geht *sonne*
Alle Pfoten sind weiterhin gedrückt!
Liebe Grüße von Madlaine
mit den Hobbits Sam, Pip & Merry
und den Engeln Max, Moritz, Frodo, Linus, Kili, Pippin, Jimbo und Fili

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Re: Maßnahmen bei Diabetesproblemen (Richtung Überzuckerung)

Beitrag von SaScha » 21. Dez 2017, 08:06

Danke :) :) :) *heart*

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Re: Maßnahmen bei Diabetesproblemen (Richtung Überzuckerung)

Beitrag von esmeralda » 21. Dez 2017, 14:20

Hallo Sabine,

wie schön, dass der Aufwärtstrend weiter angehalten hat und Jonny schon fast wieder der Alte ist. *wuschel*
Diese kleinen Fellnasen können einen schon ganz schön in Angst und Schrecken versetzen, umso schöner ist es, wenn wieder Entwarnung gegeben werden kann und sich alles wieder normalisiert. *sonne*
Auch scheint die Phase, in der es ihm richtig schlecht ging, dazu geführt haben, dass Jimmy und er noch enger zusammengerückt sind. Dies ist übrigens gar nicht so ungewöhnlich, wie ich aus eigener Erfahrung bzw. aus etlichen Rückmeldungen anderer Deguhalter erfahren habe.

Ich hatte glaube schon einmal nachgefragt: Ist die Diagnose „Diabetes“ wirklich gesichert? Denn die Urinsticks sind für eine ganz eindeutige Bestimmung wohl eher ungeeignet.
Lt. meiner Recherche müssen Blutzuckermessungen (und damit tatsächlich Blutabnahmen) vorgenommen werden. Fr. Dr. Ewringmann, zu der einer meiner Freundinnen auch mit ihren Degus geht, ist tatsächlich eine von den (wenigen) Tierärzt(inn)en, die in der Lage ist, einem Degu für die Bestimmung ausreichend Blut zu entnehmen.
SabineSchaub hat geschrieben:
21. Dez 2017, 00:37
… Und einen Platz ganz oben im Gehege wo auch UV-Lampe und Weitsicht (ob gefühlt oder tatsähclich sehend) möglich sind!
Habe letzte Woche schon gehirnt .... wird aber wg Lierferstopp von nagerhütten noch etwas dauern...
Meine Wusel finden ihre UV-Lampe weitestgehend uninteressant, lediglich meine Chefin lässt sich hin und wieder dazu herab, sich darunter zu legen oder sich zumindest in ihrer Nähe aufzuhalten. Offensichtlich gibt es Plätze, die deutlich begehrter sind. So bspw. der Eigenbau Wärmeplatte. Darauf wird auch gerade gemeinsam „abgehangen“.

Alternativ zu Nagerhütten könnte man auch bei Kleintiervilla anfragen, ob sie nicht eine Erweiterung des Terras gemäß deiner Vorgaben umsetzen könnten. Man muss so oder so schon einiges an Geld in die Hand nehmen, wenn man einen artgerechten Degukäfig nagesicher und auf die Bedürfnisse dieser kleinen Powerpakete abgestimmt gebaut bekommen möchte. Normalerweise kennt man nur die „Schrankkäfige“, die in den unterschiedlichsten Größen von Kleintiervilla gebaut werden. Aber sie setzen sehr wohl auch Kundenwünsche um, die nicht dem „Standardprogramm“ des Käfigbauers entsprechen. Ich bspw. habe einen Käfig aus mehreren Einzelmodulen, ähnlich wie bei Nagerhütten, wo zwei Module eigentlich immer einen eigenständigen „Käfig“ bilden, die man dann aber aufeinander stapeln kann, so dass man mehr Höhe bekommt. In meinem Fall ist die Frontseite sowohl mit einem festen (Unter-)Teil aus Glas, sowie darüber mit jeweils zwei Drahtgitter-Türen ausgestattet.

Bild Ein Modul von oben aufgenommen.
Bild Ansicht eines Doppelmoduls mit vorab eingeplanter Vorrichtung für ein Trenngitter.

Du hast bestimmt schon eine Erweiterung deines bisherigen Verkäufers in Auftrag gegeben ;) , aber ich wollte nicht versäumen, dich auch auf eine mögliche Alternative aufmerksam zu machen.
Liebe Grüße

Monika

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Re: Maßnahmen bei Diabetesproblemen (Richtung Überzuckerung)

Beitrag von SaScha » 22. Dez 2017, 01:52

Hallo Monika,
esmeralda hat geschrieben:
21. Dez 2017, 14:20
Ich hatte glaube schon einmal nachgefragt: Ist die Diagnose „Diabetes“ wirklich gesichert? Denn die Urinsticks sind für eine ganz eindeutige Bestimmung wohl eher ungeeignet.
Lt. meiner Recherche müssen Blutzuckermessungen (und damit tatsächlich Blutabnahmen) vorgenommen werden. Fr. Dr. Ewringmann, zu der einer meiner Freundinnen auch mit ihren Degus geht, ist tatsächlich eine von den (wenigen) Tierärzt(inn)en, die in der Lage ist, einem Degu für die Bestimmung ausreichend Blut zu entnehmen.
Nein die Diagnose ist überhaupt nicht gesichert.
Sie ist lediglich eine mögliche Ursache - die ich bisher auch nur unter "maybe" abgespeichert hatte. Meine TÄ hier hatte bei der Erstvorstellung wie erwartet gesagt, Diabetes sei möglich - aber wenn dem so wäre, dann könne sie leider auch nichts tun. Und es bestand bisher auch kein Anlass, etwas zu tun.
Im Gegenteil - ich bin mir sicher, ihr Sehvernögen hat sich seit April deutlich erhöht - gerade das von Jonny.
Sie haben zB anfangs viele Tage lang hochkonzentriert Laufradlaufen "geübt" ... immer ganz vorsichtig mit den Schnurrhaaren am äußersten Rand - bis sie allmählich immer schneller und schneller wurden.
Wenn dagegen heute etwas neu ist - auch ein Bündel Äste, die ja als Schemen nicht so gut zu erkennen sind - dann wird das superschnell umsprungen und erkundet. Es sid einfach nur kleine Sachen - Zusammenstöße mit meiner Hand wenn ich zu schnell bin, erstes Verfehlen einer Stufe bei einem kleinen Hüpfer wenn das Terra umgebaut wurde.... die zeigen dass noch eine Beeinträchtigung vorliegt.
Denke eine normale, gesunde "grüne/blättrige" Ernährung mit viel Frischem (was sie einfach schon immer gierig "inhalieren") hat da einfach das seine getan und das - was auch immer es ist - gebessert.
Ich sehe das ehrlich gesagt auch sehr kritisch, einem so kleinen Tier regelmäßig genug Blut für eine solche Messung abzunehmen! In Deinem Artikel wird auf die Problematik ja auch eingegangen. Und dann mit diesen nichtaktuellen Werten(Stress bei der Messung verfäkscht ja auch die Ergebnisse) Insulin zu geben. Viel Schmerz, Stress und Angst für die Tiere dabei. Un man kann dem Tier ja auch nicht erklären, warum es da durch muss! Und wenn einem einemal ein Diabetiker erzählt hat, wie schrecklich sich sowohl Über- als auch Unterzucker anfühlen können ... dann möchte zumindest ich das - in Kombi mit der Blutentnahme - keinem meiner Tier zumuten.
Das ist aber grenzwertig und ich bin deshalb überdankbar, wenn ich die Entscheidung erstmal nicht weiter tragen muss - das hat mich letzte Woche natürlich auch sehr zerissen, ob ich ihn nicht doch noch irgendwo hin schleppen soll zur Blutentnahme (nur ist Fr. Dr. E. in Berlin und etwas weit weg von Freiburg ...und da wäre auch nichts zu holen gewesen so wie er am Schluß aussah.).
Die mögliche Diabetes war für mich vor Euern Berichten allerdings die einzige plausible Erklärung, wie mir der kleine so unter den Händen "wegbrechen" konnte. Und erstmal wegblieb. Und deshalb (und nach einem Bericht von einer Betroffenen ) fing ich an in diese Richtung zu graben, wie man ihm auch so wieder auf den Weg helfen könnte.

Mindestens so plausibel wie Diabetes ist für die beiden nämlich ein Katarkat/grauer Star, der ja auch durch Mangelernährung (das würde die Verbessserung erklären) - oder auch Vergiftung kommen kann.
Denn: Laut Vorbesitzer stammt die Linsentrübung auch aus vergiftetem Holz eines Stalls (nun, in den ganzen OSB-Sachen ist zB Formaldehyd drin ... und weiß der Himmel mit was so ein Billigholzteiln aus China noch so gestrichen ist :-/ )
Ich habe beim ersten Lesen der Anzeige damals auch erstmal "ja genau" gemurmelt - aber beim Recherchieren festgestellt dass es nicht völlig unmöglich ist. Hier das war die Anzeige
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SaScha
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Re: Maßnahmen bei Diabetesproblemen (Richtung Überzuckerung)

Beitrag von SaScha » 22. Dez 2017, 02:25

Die UV-B-Lampe wird hierzum Glück durchaus geliebt (richtige Tageszeit des Anschaltens vorausgesetzt) - sie gibt auch ein wenig Wärme ab. UND ist über einem ihrer Lieblingsplätze platziert - Äste im dritten Stock (meine 4er-Bande fand schon von klein auf, dass Äste weit besser zum Gruppenchillen geeignet sind als irgendwelche Plateaus/flachen Dächer. :-)
So muss ich eher im Auge behalten das sie nicht zu lange drunter sizen und braune Öhrchen kriegen.
Sie haben allerdings auch nicht täglich ihre Wärmedose drin. Sie leben im geheizten Wozi und sollen sich mal schön bewegen oder gegenseitig wärmen. Ich bin eine hartherzige Degumama ;-) Und jetzt da die neue Birne (eine exoterra UV B 200 25W) leicht wärmt ... sind alle glücklich. "Eigenbau Wärmeplatte" fänden sie aber bestimmt auch schick *nicken*

Und da Jimmy und Jonny sofort alles begreifen und annehmen, was Genuß und Freude bingt .... bin ich mir sehr sicher, dass sie das lieben. Und ihrem Fell wird es vielleicht auch guttung. Sonne ist ja nicht nur Vitamin D...
Jetzt muss ich eben (schon wieder) ein wenig Terra-Erweitern spielen.

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Re: Maßnahmen bei Diabetesproblemen (Richtung Überzuckerung)

Beitrag von DaLo » 1. Jan 2018, 13:35

Nachdem sich die folgenden Beiträge nur noch um Käfige und Drahtstärke drehten, habe ich sie in ein eigenes Thema abgetrennt.
Tiere sind meine Freunde und meine Freunde ess´ ich nicht. George Bernard Shaw

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Maßnahmen - Überzuckerung oder Protein?

Beitrag von steinchens » 11. Jan 2018, 23:34

Hi SaScha,
Katarakt oder Linsentrübung kann auch von zuviel Eiweiß kommen, das ist bei zwei unserer Mädels der Fall (bzw war bei einer hat aber damit noch über ein Jahr gut gelebt hat dann leider ein Medikament nicht vertragen wegen anderem Problem und hat uns zu Weihnachten verlassen) wurde von der TÄ dann komplett das Futter umgestellt und sie bekommen nur extrem selten Eiweiß oder Proteine, leider sieht das genau gleich aus vom Auge her.
Hast du schon rausbekommen ob es zuviel Glukose oder evtl zuviel Protein ist, wenn ich deine Beiträge lese ist das nach wie vor unklar?
Das ging bei uns auch über Urinprobe auf Eiweiß und die Linsentrübung ist zurückgegangen bei einer sogar nur noch auf einem Auge eine ganz leichte Trübung dadurch sieht sie auch wieder. Wir hatten auch schonmal eine Gruppe (unsere ersten damals Fehlernährt in den ersten Wochen da waren wir noch Deguneulinge) die kamen schon mit Nierenschäden zu uns und die Linsentrübung kam dann nach. Das war dann aber auch am Geruch zu merken da wir auch nur mit Globuli und entsprechendem Futter helfen konnten da eben mgl. Zuckerfrei hieß eben auch keine Möhren und auch andere Futterteile checken wieviel Zucker sie haben etc.
Bei uns jetzt heißt es eben komplett selbst mischen und alles an Getreide raussammeln bei Saaten schauen welche nur wenig Protein haben etc.
Frage haben beide eine Katarakt oder liegt das am Foto?
LG und viel Glück steinchens

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Re: Maßnahmen bei Diabetesproblemen (Richtung Überzuckerung)

Beitrag von SaScha » 16. Jan 2018, 22:33

Hallo Steinchens,

lieben Dank für Deinen Bericht :-)
Dass Nierenschäden oder auch ein zuviel an proteinreicher Nahrung auch Katarakte verursachen können, darüber habe ich jetzt fast nichts gefunden (außer ein paar eatsmarter-Seiten die auf Überkonsum von tierischem Eiweiss und einem erhöten Vorkommen von grauem Star verweist).

Da es aber eine solche Vielzahl von Ursachen zu geben scheint (ich wollte sie schnell hier auflisten, habe es dann aber mangels Zeit doch lieber gelassen), ist da sicher auch etwas dran.
leider habe ich jett Deien Bericht nicht verstanden, denn Du schreibst zuerst
leider sieht das genau gleich aus vom Auge her.
und dann
die Linsentrübung ist zurückgegangen bei einer sogar nur noch auf einem Auge eine ganz leichte Trübung dadurch sieht sie auch wieder.
?
Hat es also etwas gebracht oder nicht? (oder sind das 2 verschiedene Fälle)? :-)

Da ich Jimmy und Jonny wie die anderen überwiegend von getrockneten und frischen Grünpflanzen erhähre + alle Tage Saaten und tgl kleine wehcslende naturbelassene Leckerli, glaube ich dass sie schon ganz gut aufgestellt sind hier. Aber es wäre natürlich interessant zu wissen.
Stäbchen habe ich ja ... jetzt brauche ich nur noch gute Urinproben. Damit werde ich allerdings ein wenig warten, bis sich eine gute Gelegenheit ergibt. Sie sind derzeit so fit und munter und so wunderbar entspannt und ausgeglichen ... dass ich sie nicht so gerne in die Wanne oder ein Aqua umsetzen möchte ohne größere Not. Sie waren von beginn an so hektisch und angespannt, dass ich mich sehr für sie freue und mit Veränderungen gerade sehr vrosichtig bin nach der ganzen Geschichte in den letztenWochen. Aber ich behalte es im Kopf!

Erbsenflocken gibt es sowieso nur alle Tage, Mehlwürmer oder anderes tierisches Eiweiss gibt es sowieso nicht ... bleiben Nüsse oder Saaten.... hmmmm ... mal sehen. Auf jeden Fall gut zu wissen! :-)
LG Sabine

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