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Gut zu wissen
Degus trifft man als Heimtiere immer häufiger an, doch einige Tierfreunde kennen Degus noch gar nicht. Wir haben daher die wichtigsten Grundinformationen nachstehend zusammengestellt.
- Degus sind gesellige Nager, die aus Südamerika (Chile) stammen. Auch als Heimtiere sollten sie nicht einzeln gehalten werden. Richtig wohl fühlen sie sich in einer kleinen Gruppe.
- In freier Wildbahn ziehen sich Degus in der Nacht in ihre Höhlen zurück, als
Heimtiere sind sie jedoch auch oft zu später Stunde sehr aktiv. Eine Haltung im
Schlafzimmer kann daher nicht empfohlen werden.
- Um Nachwuchs zu vermeiden, sollten gleichgeschlechtliche Gruppen gehalten
werden. Sowohl Weibchen als auch Männchen können harmonische Gruppen bilden.
Auch im Geruch und allgemeinen Verhalten zeigen sich bei Degus keine besonderen
geschlechtsspezifischen Unterschiede.
- Bei der Unterbringung haben Degus ganz besondere Ansprüche. Ihr Nagetrieb ist
stark ausgeprägt, weshalb ungeschütztes Holz und manche Gitter kein besonderes
Hindernis für Degus darstellen. Der richtige Degukäfig muß also sehr stabil und
aufgrund der Aktivität der Tiere auch ausreichend groß sein (absolutes
Mindestmaß 100x50x120 LTH/HTL).
- Degus sind an die karge Ernährung ihrer ursprünglichen Heimat angepasst. Heu
muß daher immer zur Verfügung stehen. Besonders zuckerhaltige und sehr fettige Dinge sollten dagegen vermieden werden.
- Degus haben in Gefangenschaft eine höhere Lebenserwartung als beispielsweise
Ratten. Das Durchschnittsalter liegt bei 4-6 Jahren, doch gab es auch schon Tiere, die über 10 Jahre alt wurden.
- Degus sind keine Kuscheltiere. Viele werden handzahm, manche lassen sich
sogar kraulen. Doch gibt es auch immer wieder scheue Tiere, die den Kontakt zum
Menschen nicht sehr schätzen. Für Kinder sind Degus nur sehr bedingt geeignet.

- An sich ist die Geschlechtsbestimmung bei Degus gar nicht schwierig, doch
leider gibt es gerade im Zoofachhandel häufiger Mißverständnisse, die zu
ungewolltem Nachwuchs führen. Beim weiblichen Degu ist der Abstand zwischen Harnröhrenzapfen und des Afters nur gering, er beträgt wenige Millimeter. Beim
ausgewachsenen Männchen dagegen liegt etwa ein Zentimeter dazwischen, die Haut dazwischen trägt eine Hautfalte in Längsrichtung. Beim Weibchen kann man auch
bei genauerem Hinsehen die Scheidenöffnung unter dem Harnröhrenzapfend
querliegend erkennen. Sie ist allerdings meist fest verschlossen und öffnet sich
nur während der Paarungsbereitschaft.
Für weitergehende Informationen empfehlen wir die Internetseiten unter Links /
Partnerseiten und stehen unter
info@deguhilfe-sued.de
auch gerne für Fragen zur Verfügung.
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